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Sonntag, 13. Januar 2013

Bester Espresso in Bremen!

Um es vorwegzunehmen, Ihr werdet hier nicht lesen, wo es den besten Espresso in Bremen gibt. Dies hat einen einfachen Grund, Bremen zeigte sich auf unserer Suche nach Kaffeezapfsäulen, die unserem Qualitätsanspruch entsprechen als Schwarzes-Loch in Deutschlands Kaffeeszene.




Es zeigte sich schon schwierig in der Recherche überhaupt Cafes zu finden, die als potenzielle Kandidaten infrage kommen. Vor Ort angekommen, gab es sie dann nicht mehr, oder sie entpuppten sich als nicht würdig darüber zu schreiben.

Um euch trotzdem etwas mit auf den Weg zu geben, falls Ihr in der Hansestadt einen Aufenthalt plant, können wir Coffee Corner in dem "Viertel" empfehlen.



Allerdings mit der Einschränkung, dass es sich bei dem servierten Kaffee dort eindeutig nicht um den handelt, über den wir sonst so gerne schreiben. Keine Latte Art, kein perfekter Espresso aber ein gut trinkbarer Cappuccino, der sich positiv von den sonstigen Coffeeshops und Ketten in der Innenstadt abhebt. Auf "Bauschaum" Häubchen wurde verzichtet und eine einfache fein aufgeschäumte Milch schmückte die Tasse. Der enthaltene Espresso war nicht zu sauer und nicht verbrannt, kam uns aber auch nicht mit einer besonders leckeren Note entgegen. Trotzdem lädt das Lokal ein, am Fenster Platz zu nehmen und dem Treiben im "Viertel" zuzuschauen!



 Deutlich besser als der Kaffee waren im Coffee Corner die frischen Bagles in zahlreichen Varianten, diese bitte unbedingt probieren!


Mit fast leeren Händen verlassen wir also den Norden. Da wir natürlich bei unseren Recherchen auf das Netz + Freunde und Bekannte des Blogs angewiesen sind, kann uns durchaus ein Geheimspot durch die Lappen gehen, falls wir also vorschnell geurteilt haben und in Bremen noch ein Laden ist, der es wert ist darüber zu schreiben, gebt uns eine kurze Info, wir kommen sicher wieder vorbei!



Freitag, 12. Oktober 2012

Hamburg Café Check 3: elbgold

Der vorerst letzte Café Check aus Hamburg. Nach dem Due Baristi und dem Black Delight nehmen wir euch heute mit zu den Jungs und Mädels von elbgold.

Entdeckt haben wir zuerst den kleineren der beiden elbgold Läden in Winterhude.
Ein im klassischen Coffeeshop Ambiente gestaltetes Ladenlokal, das Alster nah in einer Gegend aus Villen und Familien Häusern steht.

Für unseren Test wählten wir aber das größere Ladenlokal in Hamburgs Schanzenviertel.
Erst Ende 2011 eröffnet präsentierte uns, nach kurzer Suche, ein modernes, stylishes Café mit Rösterei in einem alten Industrie Backstein Bau.


Das Innere war elegant und praktisch gestaltet. Hinter den aus Beton und Leimholz gebauten Theken verbirgt sich modernstes Equipment. Eine Slayer Espresso Maschine und eine Trifecta von Bunn stellen Liebhabern sowie Technik Freaks zufrieden.

In Hintergrund des Cafés, durch einen Halb-Sichtschutz getrennt kann man den Röstmeistern bei der Arbeit  zugucken und sich an so einen verregneten Tag, wie wir ihn erwischt haben, ein wenig vom trüben grau in grau draußen ablenken ...
Ihr Arbeitsgerät, ein Probat G45 Baujahr 1937. In ihm wird die unzählige Anzahl an verschiedenen Kaffees von elbgold geröstet.
Unter den 15 verschiedenen Kaffees befinden sich Sortenreine, Blends und Espresso Röstungen. Mit und ohne Koffein. Drei der Kaffees ausgezeichnet mit "Cup of Excellence"!

Von 4,90 € bis 8,90 € für die 250g Packung findet sicher jeder etwas nach seinem Geschmack und Geldbeutel.

Der Verkauf der Bohnen findet an einer eigenen Theke statt, an der sich wunderschön gestaltete Kaffeeschütten befinden.

Die große Anzahl an Päckchen lässt drauf schließen, dass ein großer Teil des Kaffees via Paket zu den Genießern findet.

Geheimtipp:
"Das Beobachten der sich drehenden Rösttrommel ist wunderbar zum Einschlafen geeignet!"



Wir suchten uns einen schönen kleinen Tisch, mit schwarzen Mini Schaukelstühle aus und
orderten zwei Cappuccini und auf Empfehlung ein Stück Käse Blaubeere Kuchen.

Neidisch fielen unsere Blicke auf den Nachbartisch, der üppig mit scheinbar leckeren Backwaren gedeckt war und an dem es Stuhlpolster aus alten Kaffeesäcken gab. Also schnell dem Schaukelstuhl etwas Schwung verpasst, schon war der Neid völlig vergessen und eine junge Bedienung brachte unsere Bestellung.


Leider war schon auf den ersten Blick zu erkennen, das bei der Schulung des Personals, nicht derselbe Standard, wie bei der Einrichtung und dem Ambiente angesetzt wird.
Lieblos geschäumte Milch, in zwei völlig unterschiedlich schmeckende Cappuccini geschüttet, war gemessen am selbst gesetzten Ziel von elbgold enttäuschend.

Der Geschmack der Getränke lief unter "Unauffällig lecker".
Aus Neugierde orderte ich noch einen Espresso des House Blends und bekam einen perfekt gezogenen Shot serviert. Dieser wurde vom Barista gezogen, sofort der Bedienung überreicht und zum Tisch gebracht.

Eine schöne Crema und eine zarte Schokoladen Note zeigten, dass es wohl Glück ist, wen man gerade als Barista erwischt. Schade das die Qualität von Mitarbeiter zu Mitarbeiter, so schwankt.

Dieser Espresso jedenfalls bot einen leckeren Kontrast zu dem super Käse Kuchen mit den fruchtig-zitronigen Blaubeeren.

Beim nächsten Besuch hoffen wir dann auf einen Cappuccino wie auf der Homepage von elbgold angekündigt.

http://www.elbgold.com

(Foto: www.elbgold.com)












Wir haben auch ein paar Bohnen für zuhause mitgenommen und werden euch bald über unseren Test berichten!


Tipp:
Das Café ist gut im Hinterhof versteckt. Der Eingang ist am besten über die Schanzenstraße, direkt neben der S-Bahn Haltestelle möglich. Einfach die Treppen hoch und auf den schönen Hinterhof zwischen dem Eisenbahn Bundesamt und einem Restaurant durch.



Montag, 10. September 2012

Hamburg Café Check 2: Due Baristi

Nach dem Wir euch in der letzten Woche das eher in der modernen Coffeeshop Kultur aufgebaute Black Delight in Hamburg vorgestellt haben, bringen wir euch heut ein etwas klassischeres Café näher.

In einem schönen, weißen Eckhaus am Langenfelder Damm in Stadtteil Eimsbüttel liegt das Due Baristi.
Das großbürgerliche Villenviertel im Norden Hamburgs beherbergt die Universität, ist Heimat vieler Kreativ- und Medienfirmen und ein bevorzugtes Wohngebiet.

In diese Ambiente passt das Due Baristi perfekt hinein. Die umlaufende Terrasse biete vermutlich zu jeder Tageszeit ein schönes Plätzchen mit etwas Sonne. Doch auch falls das Wetter mal nicht mitspielen sollte, lässt sich im hellen Innenbereich sehr gut verweilen und das Treiben auf Hamburgs Straßen verfolgen.


Man erkennt sofort das hier mehr als nur Kaffee angeboten wird. Ein aufgeräumter Tresen, die kleine Kuchentheke und eine handgeschriebene Speisetafel, die das Café all abendlich in ein modernes Bistro verwandeln.
Speisen und Getränke vermischen sich mit dem Interieur zu einem netten italienischen Flair.

Wir waren dem Ruf der sehr guten Espressi gefolgt.
Eine sehr dunkle Röstung, von Izzo Caffé aus Neapel bot die Basis, mit welcher der sehr freundliche Barista, Shots mit einer schönen Crema zog.
Sein Werkzeug war eine sehr große, dreigruppige Izzo Handhebelmaschine zum Ziehen der Espresso Shots und eine kleine zweigruppige LaMarzocco Maschine zum Aufschäumen der Milch.

Das Ergebnis seiner sehr sauberen Arbeit:

Ein perfekt geschäumter, mit schöner Latte Art gegossener Cappuccino.


Geschmacklich spielt dieser sehr ausgewogene Espresso in der ganz obersten Liga.
Feine Säure, volles Aroma mit einer leicht nussigen Note. Nicht ganz so kräftig, wie es die dunkel braune Crema und das italienische Flair vermuten ließen.

Bisher ganz klar der beste Cappuccino in Hamburg!

Der Barista erzählte auch noch von einer weiteren Espresso Sorte, die im Ausschank war. Dem Mokaflor Oro. Leider war aber auch unser Maximum an Koffein mal erreicht. Aber versprochen wir kommen wieder!

Müssen wir auch, denn leider, reichte unserer Zeit auch nur für ein leckeres, handgemachtes Stück Käsekuchen und wir ließen und die vielen anderen Köstlichkeiten entgehen.

Das Due Baristi bietet vom Frühstück um 8 Uhr, über den täglich wechselnden Mittagstisch, bis kurz vor Mitternacht feine Auswahl an Speisen und Köstlichkeiten an.

Definitiv ein Muss für jeden Hamburg Besuch!

Mehr über das Due Baristi findet ihr auf www.duebaristi.de oder auf Facebook, wo die Mitarbeiter täglich die Speisentafel präsentieren.
Wo wir uns auch das Foto des Ladenlokals geliehen haben. Danke!