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Montag, 10. Dezember 2012

Erstes Teamtreffen der 2013er Bande!


Wir haben einen unserer neuen Teamfahrer darum gebeten, aus seiner Sicht der Dinge, das erste Teamtreffen für das Team Champion System X-Seven zusammenzufassen. Wie es Benedikt ergangen ist, könnt Ihr im folgenden Bericht erfahren. Viel Spaß!





Knappe sechs Wochen nach dem Ende der Rennsaison fand am 17. November unser erstes Teamtreffen für 2013 in Sprockhövel statt. Zugleich war es das erste Zusammentreffen der Mannschaft in neuer Zusammensetzung und damit die Gelegenheit, den Namen die - meist von den Rennen bekannten - Gesichter zuzuordnen. 


Mit Benedikt ein weiterer neuer Fahrer
Die Organisatoren Tim und Christian hatten uns ein straffes Programm für den Tag zusammengestellt und so starteten um 10:00 zu unserer Runde. Unser Oldie Dominik musste wegen Erkältung im Begleitfahrzeug Platz nehmen und so blieb mir als Zweitältestem im Team immerhin die ehrenvolle Aufgabe, den Altersschnitt zu heben. Angesichts unserer zahlreichen Jungspunde hatte dies jedoch nur geringe Auswirkungen und auch die fahrerische Klasse von Dominik vermochte ich selbstverständlich nur unzureichend auszugleichen.

Tim lässt sich vom feuchten Wetter nicht die Laune nehmen!
Tim hatte uns trotz widriger Witterungsverhältnisse eine sehr schöne hügelige Runde durch sein Heimrevier zusammengestellt. Sören und Bent unterhielten uns auch in der Grundlagenperiode mit obligatorischen Ortschild-Sprints während unser Junior Kapitän Möwe seinen Puls eher durch ungebremsten - wohlgemerkt sehr unterhaltsamen - Redeschwall in die Höhe zu treiben versuchte.

Nach dem Umziehen musste Justus hinter dem Auto wieder zur Gruppe gebracht werden, ab 60Km/h wurde nicht mehr geplappert ;-) 


Tim gab den abgeklärten Ortskundigen und ich versuchte mich so gut es ging im kleinen Peloton zu verstecken. Bent brachte uns durch seinen - trotz mehrfacher vorheriger Warnung - im jugendlichen Überschwang verursachten Sturz über die glatten Bahnschienen kurz zum stehen, kam aber zum Glück fast unverletzt davon. 

Bent nach dem ersten Bodenkontakt


Sehr beeindruckend waren die Fotokünste unserer Begleiter, die unsere Ausfahrt aus den abenteuerlichsten Perspektiven mit offener Heckklappe, aus dem Fenster lehnend oder einfach am Straßenrand stehend einfingen.

Ricardo Nunes ist für einen großen Teil der Aufnahmen verantwortlich. Dickes Dankeschön an Rici!

 Als sie sich zum letzten Ortsschildsprint platziert hatten, um unsere Sprinter in voller Dynamik einzufangen, brachte Bent mit seinem beeindruckenden Antritt seine Kette zum zerbersten und hatte zum zweiten Mal Asphaltkontakt. Ich bin mir sicher, selbst Peter Sagan hätte bei diesem eindrucksvollen Bergaufsprint alt ausgesehen aber so blieb es bei einem sehr kurzen Antritt und Bent kam glücklicherweise halbwegs glimpflich davon.

Der unglückliche Bent



Am Ziel angekommen gingen wir praktisch nahtlos über zu einer Stunde Fußball in der Soccerworld, quasi zur Entspannung. Auf den recht unglücklichen Spielverlauf unserer Mannschaft mit mir, Kapitän Möwe, Sören und Dominik im Tor möchte ich hier nur am Rande eingehen. Trotz einiger hoffnungsvoller Aktionen unseres Capitanos Sören Chancentod Smietana reichte es nur zu einer gefühlten 3:36 Niederlage bei der  Christian mit unserem Fotografen und Tim ihre läuferische und spielerische Überlegenheit im Stile einer Spitzenmannschaft eindrucksvoll ausnutzten. Ob das an der ausbleibenden verbalen Unterstützung unseres Rekonvaleszenten Bent gelegen hat, lasse ich mal dahingestellt.


Wesentlich mehr in unserem Element waren wir dann wieder beim abendlichen Currywurst-Essen und Biertrinken im Bochumer Bermudadreieck. So diente uns der kulinarisch wertvolle Abschluss dazu, den sehr gelungenen Tag noch einmal Revue passieren zu lassen und die ersten Ziele für die nächste Saison zu setzen. Einen großen Dank an die Organisatoren für das super Teamtreffen - das hat uns allen Lust auf mehr gemacht und mit großer Vorfreude auf 2013 zurückgelassen!


Nun noch ein Paar unkommentierte Impressionen für Euch!















Samstag, 17. November 2012


„Vulkanbike Trailpark“ Wochenend-Trainingslager?


Gerade im Winter wird in Hobby- und Amateurkreise häufig das Wochenende genutzt, um Stunden bzw. Kilometer zu sammeln. Leider kennt man irgendwann seine Strecken in uns auswendig, dabei liegt ein interessantes Trainingsrevier kaum 100km von den großen Städten des Rheinlands entfernt!
Da viele im Winter auf MTB oder Crosser umsteigen um glatten Straßen aus dem Weg zu gehen, kommt hier die Offroad Variante des Wintertrainings.
Der Trailpark Vulkaneifel erstreckt sich über 750km Streckennetz! Diese sind nicht wie zuerst vom Namen „Trail“ suggeriert größtenteils durch Singletrails aus dem MTB Bereich gekennzeichnet, sondern sind trotz der Einstufungen in „blau, rot und schwarz“ fast durchgängig auch mit dem Cyclocrosser fahrbar. Technisches MTB Gelände sucht man fast vergebens.
Wer also über fortgeschrittene Fahrtechnik auf dem Crossrad oder Einsteigerkentnisse auf dem MTB verfügt kann starten.
Nun zum absoluten Highlight des Trainingsgebiets, die Natur ist wunderschön, gerade rund um Manderscheid überquert man zahlreiche kleine Brücken, schlängelt sich durch tiefe Schluchten und klettert über Forstwege innerhalb kürzester Zeit auf zahlreiche Höhenmeter. Auch die kleinen Seen in den Vulkanen „Mare“ und die unzähligen Burgen sind positiv zu erwähnen.


Warum den Trailpark Vulkaneifel einem anderen unbekannten Trainingsrevier vorziehen?
Das für 9,90 Euro erhältliche Kartenmaterial ist sehr gut gestaltet, durch ein sehr einfaches System kann man seine Strecken auch ohne GPS vorab einfach zusammenstellen. Wir haben auf 3 Lagen Touren mit insgesamt mindestens 70 Wegpunkten nur ein einziges Mal die Beschilderung übersehen was durchaus auf ein sehr gut durchdachtes System schließen lässt.
Das System arbeitet mit einfach durchnummerierten Knotenpunkten, es reicht vollkommen aus, wenn man sich die Strecke auf der Karte anschaut und sich dazu auf einen kleinen Zettel (Für Vorbau oder Oberrohr) die Reihenfolge (z.B. 11/113/53...) aufschreibt.
Genial einfach!
So ist es möglich vollkommen entspannt in einer fremden Umgebung zu navigieren ohne sich darauf konzentrieren zu müssen. Es bleibt Zeit für das Wesentliche, die Natur und das Radfahren genießen und dabei sinnvoll trainieren!


Infos unterTrailpark.de